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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

Führt der Ausfall eines Gesellschafterdarlehens nicht zu nachträglichen Anschaffungskosten der Beteiligung an einer GmbH, kann er im Rahmen der Einkünfte aus Kapitalvermögen berücksichtigt werden, sofern das Darlehen in der Absicht gewährt wurde, positive Einkünfte zu erzielen (FG Düsseldorf, Urteil vom 28.1.2020).
Führt der Ausfall eines Gesellschafterdarlehens nicht zu nachträglichen Anschaffungskosten der Beteiligung an einer GmbH, kann er im Rahmen der Einkünfte aus Kapitalvermögen berücksichtigt werden, sofern das Darlehen in der Absicht gewährt wurde, positive Einkünfte zu erzielen (FG Düsseldorf, Urteil vom 28.1.2020).
Benötigt eine GmbH weiteres Geld, helfen häufig Gesellschafter mit einem zinslosen Darlehen aus. Dies kann sich steuerlich aber bitter rächen, denn nach den steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG) sind betriebliche unverzinsliche Darlehen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit 5,5 Prozent abzuzinsen. Ein entsprechender Abzinsungsgewinn ist die Folge.
§ 39 Abs. 4 Satz 2 Insolvenzordnung (InsO) privilegiert Gläubiger, die bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft oder bei Feststellung der Überschuldung Anteile zum Zwecke der Sanierung erwerben. In Bezug auf das gewährte Darlehen werden sie nach dieser Bestimmung im Insolvenzfall nicht nachrangig zurückgestuft. Dieses Privileg gilt bis zu einer erfolgten nachhaltigen Sanierung. Bis dahin werden die Forderungen aus bestehenden oder neu gewährten Darlehen oder aus wirtschaftlich diesen entsprechenden Rechtshandlungen vor Rückstufung oder Anfechtung (§ 135 Abs. 4 InsO) geschützt.