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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

Homeoffice

Grundsätzlich sind die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer (einschließlich Kosten für die Ausstattung) steuerlich nicht abziehbar. Steht für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, dürfen Aufwendungen bis zu 1.250 Euro pro Jahr abgezogen werden.
Der Bundesrat hat am 18.9.2020 die Verlängerung einer Ausnahmeregel für überschuldete Firmen in der Corona-Krise gebilligt, die der Bundestag am Vorabend verabschiedet hatte. Damit bleibt die Pflicht zum Insolvenzantrag wegen Überschuldung bis zum Jahresende 2020 ausgesetzt.
Finanziert der Arbeitgeber die im häuslichen Arbeitszimmer verwendeten Arbeitsmittel, stellt sich die Frage, ob in Form der Zurverfügungstellung dem Arbeitnehmer ein (Sach-)Lohn zufließt. Dies ist zu verneinen, da der Arbeitgeber der Eigentümer der Arbeitsmittel bleibt. Erwirbt der Arbeitnehmer die Arbeitsmittel für den Arbeitgeber und erhält danach die verauslagten Beträge erstattet, liegt ein steuerfreier Auslagenersatz (§ 3 Nr. 50 EStG) vor.
Sind die Voraussetzungen für die Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers dem Grunde nach erfüllt, sind folgende Aufwendungen steuerlich abzugsfähig (vgl. BMF, Schreiben vom 6.10.2017, Rz. 6):
Zahlreiche Arbeitgeber haben angesichts der Corona-Pandemie angeordnet, dass ihre Arbeitnehmer von zuhause aus arbeiten, damit sie sich auf dem Weg zur Arbeit oder im Betrieb nicht mit dem Virus infizieren. Aus dieser Anordnung – oder zumindest aus der nachträglichen Aufforderung zur Tätigkeit im Homeoffice – ergeben sich neue steuerliche Konsequenzen für die Absetzbarkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als Werbungskosten – auch für GmbH-Geschäftsführer.
Kann die vorübergehende Schließung eines Einzelunternehmens angeordnet werden, auch wenn der Unternehmer alle Vorsichtsmaßnahmen gegen Kontaktinfektionen trifft?
Eine Reihe von Sofortmaßnahmen soll eine infolge der Corona-Pandemie drohende Insolvenzwelle bei Unternehmen und insbesondere bei Start-ups vermeiden. Neben unmittelbaren Finanzhilfen wird die Pflicht zur Anmeldung der Insolvenz für eine durch COVID-19 bedingte Zahlungsunfähigkeit bis 30.9.2020 ausgesetzt. Corona trifft die Wirtschaft hart. Besonders in der Gründungs- oder Anlaufphase befindliche Start-ups haben mit der Krise zu kämpfen, wenn Zahlungsverpflichtungen weiterlaufen, in Ermangelung von Kunden aber keine Einnahmen fließen.