Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

Soll eine Betriebsaufspaltung beendet werden, indem das Besitzunternehmen (Verpächter) in die Betriebs-GmbH (Pächterin) eingebracht wird, droht eine gefährliche Steuerfalle. In der Regel wird der Verpächter daran interessiert sein, das Besitzunternehmen steuerneutral, also ohne Aufdeckung der stillen Reserven, in die GmbH einzubringen. Dafür muss allerdings der gesamte Betrieb mit allen wesentlichen Betriebsgrundstücken auf die GmbH gegen Gewährung neuer Anteile an der Gesellschaft übertragen werden (§ 20 UmwStG).
Hat eine GmbH Liquiditätsprobleme oder wegen anstehender Investitionen einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf, helfen häufig die Gesellschafter mit einem Darlehen aus. Kann die Gesellschaft dieses später nicht mehr zurückzahlen oder verzichten die Gesellschafter auf die Rückzahlung, um die Gesellschaft zu sanieren, stellt sich die Frage, wie die Gesellschafter den Darlehensverlust steuerlich verwerten können. Mit dieser Frage beschäftigte sich das FG Münster in seinem Urteil vom 12.3.2018.
Wer als Geschäftsführer eine Betriebsveranstaltung plant, sollte darauf achten, dass die Kosten pro Teilnehmer nicht mehr als 110 Euro (brutto) betragen. Wird der Freibetrag von 110 Euro pro Arbeitnehmer überschritten, fällt für den übersteigenden Betrag Lohnsteuer an, die auch von der GmbH pauschal mit 25 Prozent ermittelt und übernommen werden kann.
Eine GmbH kann ihren Arbeitnehmern Sachbezüge bis 44 Euro im Monat steuerfrei zuwenden. Wichtig ist also die Unterscheidung zwischen Barlohn und Sachbezügen. Teilweise kommt es entscheidend auf die arbeitsvertraglichen Vereinbarungen an.