Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

Abgeltungsteuer für den Regelabfragezeitraum 2016

Wer verpflichtet ist, für natürliche Personen Kapitaler-tragsteuer einzubehalten und abzuführen, muss auch die darauf entfallende Kirchensteuer einbehalten. Voraussetzung ist, dass die natürlichen Personen kirchensteuerpflichtig sind.
Gilt die Sachbezugsfreigrenze?

In der Praxis ist umstritten, ob für Beiträge des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung der Mitarbeiter die 44-Euro-Freigrenze für Sachbezüge (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) anwendbar ist. Nach Auffassung der Finanzverwaltung stellen diese Beiträge nicht begünstigten Barlohn dar.
Zweites Bürokratieentlastungsgesetz (BEG II)

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden durch Bürokratie aufgrund von rechtlichen Vorgaben und damit verbundenen Kosten besonders belastet. Das Bundeswirtschaftsministerium hat Ende Juni 2016 den Referentenentwurf für ein zweites Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie vorgelegt. Folgende Entlastungsmaßnahmen sind unter anderem vorgesehen:
Wegfall der Absicht, Einkünfte erzielen zu wollen

Grundsätzlich gilt, dass Aufwendungen für eine Wohnung, die nach einer vorherigen und auf Dauer angelegten Vermietung leer steht, als Werbungskosten abgezogen werden können. Das heißt, dass auch während des Leerstands Aufwendungen als Werbungskosten zu berücksichtigen sein können, solange der Eigentümer den ursprünglichen Entschluss, Einkünfte zu erzielen, nicht endgültig aufgegeben hat.
Neuberechnung bei der sogenannten Mütterrente

Die sogenannte Mütterrente ist nicht als selbstständiger Teil der Altersrente steuerfrei. Sie muss mit dem gesetzlich festgelegten Prozentsatz der Besteuerung unterworfen werden.
Schätzung von Kapitaleinkünften

Es ist faktisch unmöglich nachzuweisen, dass steuererhebliche Tatsachen nicht vorhanden sind (= Unmöglichkeit eines sogenannten Negativnachweises). Wenn es aber nicht möglich ist, einen Negativbeweis zu führen, dann besteht auch keine Mitwirkungspflicht gemäß § 90 AO.
Beiträge sind nicht als Werbungskosten abziehbar

Altersvorsorgeaufwendungen (= Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung) können nur als Sonderausgaben (und das auch nur begrenzt) steuerlich geltend gemacht werden.
Keine Anwendung für eine nichteheliche Lebensgemeinschaft

Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass der Splittingtarif nur für Ehegatten und eingetragene Lebenspartnerschaften gilt, nicht aber für nichteheliche Lebensgemeinschaften (Urteil vom 18.5.2016, Az. 10 K 2790/14 E).
Keine Eintragung einer GmbH ins Handelsregister nach Beurkundung der Gründung in der Schweiz

Die Zulässigkeit der Beurkundung durch ausländische Notare beschäftigt in regelmäßigen Abständen deutsche Gerichte. Insbesondere die Beurkundung einer GmbH-Gründung in der Schweiz wird häufig wegen der dort günstigeren Gebühren erwogen.
Besteuerung der Zinsen bei der Nachzahlung von Altersrenten

Aufgrund des BFH-Urteils vom 9.6.2015 (Az. VIII R 18/12) hat das BMF sein Schreiben vom 19.8.2013 geändert. Demnach unterliegen die von der Deutschen Rentenversicherung im Zusammenhang mit Rentennachzahlungen gezahlten Zinsen der Steuerpflicht.
Zahlung von Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschlägen als verdeckte Gewinnausschüttung

Der Bundesfinanzhof hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass die Zahlung der genannten Zuschläge (sog. SFN-Zuschläge) an Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) zu verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA) führt.
Steuerliche Verbesserungen geplant

Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in seiner jüngsten Steuer-Information berichtet, kann aus Gesprächen mit dem Bundesfinanzministerium (BMF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales der Schluss gezogen werden, dass vermutlich während der Sommerpause vom BMF ein Gesetz zur Reform der betrieblichen Altersvorsorge vorbereitet wird.