Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet... mehr erfahren »
Fenster schließen
Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

Wann fließt sie einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer zu?

Einem GmbH-Geschäftsführer fließen Gehaltszahlungen regelmäßig dadurch zu, dass sie bar ausgezahlt oder seinem Bankkonto oder seinem Verrechnungskonto gutgeschrieben werden. Eine Ausnahme davon gilt bei beherrschenden Gesellschaftern einer Kapitalgesellschaft.
Ratenzahlungsvereinbarung mit dem Schuldner als Indiz der Insolvenzreife

Vereinbart eine GmbH mit einem ihrer Kunden nach erfolglosen Mahnungen eine Ratenzahlung, muss sie damit rechnen, alle Raten zurückzuzahlen, wenn der Kunde definitiv insolvent wird. Dies hat der BGH in seinem Beschluss vom 25.9.2015 bestätigt.
Davon ausgehend, dass eine Kapitalgesellschaft keine private Sphäre hat, rechnet das Einfamilienhaus zum Betriebsvermögen, die damit verbundenen Aufwendungen bzw. Verluste führen zu Betriebsausgaben. Diese können als vGA anzusehen sein.
Wann das Faktorverfahren sinnvoll ist

Bei der Besteuerung sind Ehegatten und eingetragene Lebensgemeinschaften steuerlich gleichgestellt. Das gilt für die Anwendung des Splittingtarifs und somit auch für die Wahl der Steuerklassen. Personen, mit dem melderechtlichen Familienstand „eingetragene Lebenspartnerschaft“ können demnach zwischen den Steuerklassenkombinationen III/V bzw. IV/IV wählen.
Zwei Arbeitszimmer an verschiedenen Wohnsitzen berücksichtigungsfähig?

Bildet ein häusliches Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit, können die Kosten bis maximal 1.250 € im Jahr als Werbungskosten abgezogen werden. Voraussetzung ist, dass dem Betroffenen für die Tätigkeit, die er im Arbeitszimmer ausgeübt, kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
Bei (teil-)entgeltlicher Überlassung fällt Umsatzsteuer an

Leistungen, die ein Arbeitgeber gegenüber seinem Arbeitnehmer erbringt, sind bei der Umsatzsteuer nichtsteuerbar, wenn sie überwiegend durch das betriebliche Interesse des Arbeitgebers veranlasst sind. Das gilt selbst dann, wenn die Leistungen auch den privaten
Interessen des Arbeitnehmers dienen. Das private Interesse wird durch den angestrebten betrieblichen Zweck überlagert. Von einem betrieblichen Interesse des Arbeitgebers ist regelmäßig auszugehen, wenn die Maßnahme die Dienstausübung betrifft, die dem Arbeitnehmer obliegt.Hierzu gehört auch das Zurverfügungstellen von Parkplätzen. Eine unentgeltliche Überlassung von Parkplätzen unterliegt daher nicht der Umsatzsteuer.
Steuervorteil für Kosten eines Notrufsystems bei betreutem Wohnen

Die Inanspruchnahme eines Notrufsystems im Rahmen eines „betreuten Wohnens“ kann als haushaltsnahe Dienstleistungen einzustufen sein (BFH-Urteil vom 3.9.2015, Az. VI R 18/14). Aufwendung für haushaltsnahe Dienstleistungen sind in Höhe von 20%, höchstens 4.000 € im Jahr, von der Steuerschuld abziehbar (§ 35a EStG).
Merkblatt zum Kindergeld 2016

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) hat die Fachaufsicht über den Familienleistungsausgleich. Das BZSt hat am 1.3.2016 Kindergeld-Merkblätter für 2016 herausgegeben. Das Kindergeld wird zur Steuerfreistellung des elterlichen Einkommens in Höhe des Existenzminimums eines Kindes gezählt. Das Existenzminimum umfasst auch den Bedarf für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung des Kindes.
Bei Zuwendungen an Arbeitnehmer und Geschäftspartner ist zwischen Geschenken und Aufmerksamkeiten zu unterscheiden. Sachleistungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die auch im gesellschaftlichen Verkehr üblicherweise ausgetauscht werden und zu keiner ins Gewicht fallenden Bereicherung der Arbeitnehmer führen, gehören nach den Lohnsteuer-Richtlinien als bloße Aufmerksamkeiten nicht zum Arbeitslohn.