Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

BMF-Schreiben zur Inanspruchnahme von Verpflegungspauschalen

Mit der Reform des steuerlichen Reisekostenrechts ab 2014 sollte eigentliche eine Vereinfachung bei der Abrechnung der Reisekosten erreicht werden. Ein aktuelles BMF-Schreiben belegt aber, dass auch die Neuregelung eine Reihe von Zweifelsfragen aufwirft, die jetzt einer „amtlichen“ Klärung bedurften. Dazu gehört u.a. die Drei-Monats-Frist am auswärtigen Einsatzort, innerhalb derer Verpflegungspauschalen beansprucht werden können (§ 9 Abs. 4a EStG).

Welche Kosten steuerlich geltend gemacht werden können

Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern die Kosten für einen Umzug steuerfrei erstatten, wenn der Umzug beruflich veranlasst ist. Ein Umzug ist z.B. beruflich veranlasst, wenn der Arbeitnehmer von einem anderen Arbeitgeber zum neuen Arbeitgeber wechselt, oder wenn sich durch den Umzug die Fahrzeit pro Tag um mindestens eine Stunde täglich reduziert.

Persönliche Haftung nur in Ausnahmefällen

Der Wettbewerb in nahezu allen Wirtschaftszweigen wird immer härter. Die Versuchung, sich mit unlauteren Mitteln, z.B. durch Falschaussagen über Mitbewerber, einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, nimmt zu. Wo lauern in diesem Zusammenhang persönliche Haftungsrisiken für den Geschäftsführer einer Vertriebs-GmbH?

Zur Nichtigkeit von Gesellschafterbeschlüssen wegen eines Einberufungsmangels

Nicht jeder Fehler bei der Einberufung einer Gesellschafterversammlung führt auch zur Nichtigkeit der gefassten Gesellschafterbeschlüsse auf dieser Versammlung. Dies verdeutlicht ein BGH-Urteil vom 11.3.2014.

Unzulässiger Ausschluss der Kündigungsmöglichkeit per E-Mail durch AGB

Wird durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Unternehmens die Möglichkeit der Kündigung durch E-Mail ausgeschlossen, so liegt darin eine unzulässige Einschränkung der gesetzlich erlaubten Kündigungsmöglichkeit. Die Kündigungsregelung ist daher wegen Verstoßes gegen § 309 Nr. 13 BGB unwirksam.

Homeoffice

Vereinbarung nicht einseitig kündbar

Die Vereinbarungen von Homeoffice-Büros erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Schließlich kann der Arbeitnehmer einen erheblichen Teil seiner Arbeit per Computer von zu Hause erledigen. Im Unternehmen spart dies Kosten und Platz. Die Kündigung eines solchen Telearbeitsplatzes kann jedoch nicht einseitig erfolgen, da die Beendigung der Telearbeit arbeitsrechtlich eine Versetzung im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes darstellt und die Zustimmung des Betriebsrats erfordert – so das Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf.

Fehlzeiten

Anspruch auf Löschung im Arbeitszeugnis

Eine Mitarbeiterin kann die Löschung der Erwähnung von Fehlzeiten während Elternzeit und Mutterschutz verlangen, wenn diese in einem Arbeitszeugnis genannt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass durch die Erwähnung der Eindruck entsteht, der Arbeitgeber hätte dadurch untragbare Nachteile erlitten.

Entschädigung wegen angeblicher Benachteiligung aufgrund von Übergewicht?

Das Arbeitsgericht Darmstadt hat mit Urteil vom 12.6.2014 die Klage einer Bewerberin auf 30.000 € Schmerzensgeld wegen Diskriminierung aufgrund ihres Gewichts abgewiesen. Im Rahmen eines Bewerbungsgesprächs war eine 1972 geborene Bewerberin von ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber zu ihrem Körpergewicht befragt worden.

Vorsicht bei befristeten Mietverträgen

Wer ein Gebäude herstellt oder erwirbt, das er nach einer kurzfristigen Vermietung selber bewohnen will, wird in der Regel keine Überschüsse erzielen. Das Finanzamt geht von Liebhaberei aus, wenn während einer nur kurzfristigen Fremdvermietung lediglich Verluste erzielt werden. Das heißt, der Eigentümer kann keine Verluste aus Vermietung und Verpachtung geltend machen.

Aufbewahrung der Ausdrucke genügt nicht

Das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) hat die Anforderungen an die Aufbewahrung und Archivierung von elektronischen Kontoauszügen im unternehmerischen Bereich näher erläutert. Kontoauszüge werden zunehmend digital von den Banken an ihre Kunden übermittelt. Viele Allgemeine Geschäftsbedingungen zum Online-Banking sehen darüber hinaus die Übermittlung von Kontoauszugsdaten ausschließlich in elektronischer Form vor.

Keine Umsatzsteuer für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte

Private Fahrten mit dem Firmen-Pkw stellen einen geldwerten Vorteil für den Unternehmer dar und unterliegen der Einkommensteuer (1-Prozent-Regelung oder exakte Kostenabgrenzung aufgrund eines Fahrtenbuchs). Als Privatfahrten gelten auch die Fahrten des Unternehmers zwischen Wohnung und Betriebsstätte bzw. (nach neuem Reisekostenrecht) zwischen Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte (0,03 Prozent).

Kleinunternehmer schuldet die zu Unrecht ausgewiesene Umsatzsteuer

Kleinunternehmer schulden keine Umsatzsteuer (sofern sie nicht zur Regelbesteuerung optiert haben), also geben sie auch keine Umsatzsteuererklärung ab. Doch was ist, wenn Sie eine Gutschrift von einem Kunden erhalten, in der zusätzlich Umsatzsteuer ausgewiesen ist?

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