Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

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Steuertipps und Urteile

In unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu privaten Steuern, dem GmbH-Recht und Tipps, wie GmbH-Geschäftsführer Einsparungen vornehmen können. Diese Fachtexte werden verständlich aufbereitet und mit aktuellen Fallbeispielen erklärt.

Wann beginnt die Zweiwochenfrist?

Das Dienstverhältnis mit einem GmbH-Geschäftsführer kann fristlos gekündigt werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Dabei ist nach dem Gesetz eine Frist von zwei Wochen nach Kenntniserlangung vom wichtigen Grund einzuhalten. Nicht selten wird in solchen Fällen über die Frage gestritten, wann die Zweiwochenfrist beginnt – wie der folgende Fall zeigt.

Wer ist zum Vorsteuerabzug berechtigt?

In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Personen, die sich in Form einer GmbH unternehmerisch betätigen wollen, schon vor Abschluss des notariellen Gesellschaftsvertrags mit dem Geschäftsbetrieb beginnen. Es werden Einrichtungsgegenstände für das Büro und Beratungsleistungen z.B. durch einen Anwalt oder Steuerberater eingekauft.

Erfüllung der Offenlegungspflicht durch Einreichung einer „Nullbilanz“?

Eine GmbH hatte nach Ablauf einer vom Bundesamt für Justiz gesetzten Nachfrist eine Bilanz eingereicht, die bei allen Positionen nur Null Euro auswies. Diese Abgabe einer „Nullbilanz“ nahm die Behörde zum Anlass, ein zuvor ange-drohtes Ordnungsgeld in Höhe von 2.500 Euro festzusetzen.

Wann ist eine Tochter-GmbH von der Aufstellung eines Jahresabschlusses befreit?

Eine GmbH wendet sich gegen die Festsetzung eines Ordnungsgelds von 2.500 Euro wegen Nichteinreichung der Jahresabschlussunterlagen 2009 bei dem Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers. Das Bundesamt für Justiz hat der GmbH die Verhängung des Ordnungsgelds angedroht.

Einschränkung der Pflicht zur Vorfinanzierung für den Fiskus

Mit einem Urteil vom 24.10.2013 (Az. V R 31/12) hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Unternehmer nicht verpflichtet sind, Umsatzsteuer für den Fiskus über mehrere Jahre vorzufinanzieren.

Ausbildung

Kosten eines Erststudiums sind grundsätzlich nicht abziehbar

Mit einem veröffentlichten Urteil vom 5.11.2013 (Az. VIII R 22/12) hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Aufwendungen für ein Studium, welches eine Erstausbildung vermittelt und nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet, nicht als vorweggenommene Betriebsausgaben abziehbar sind.

Geldwerter Vorteil und damit Steuerpflicht schon bei Ausgabe

Fahrtkostenzuschüsse, die der Arbeitgeber zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln leistet, sind in vollem Umfang lohnsteuerpflichtig.

Vier Modelle zur künftigen Grundsteuer und ein klarer Favorit

Mit Blick auf die anstehende Reform der Grundsteuer plädiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) aktuell für das sogenannte Bodenwertmodell. Dafür sprechen vor allem der geringe Verwaltungsaufwand und eine verlässliche, transparente Bewertungsbasis.

Steuerliche Konsequenzen bei der Überführung von Wirtschaftsgütern zwischen zwei Betrieben desselben Steuerpflichtigen

Die notwendige Umstrukturierung von Unternehmen soll aus steuerlicher Sicht nicht erschwert werden. Deshalb gestattet der Gesetzgeber, dass Wirtschaftsgüter, die in einem Betrieb nicht mehr benötigt werden, steuerfrei in einen anderen Betrieb desselben Steuerpflichtigen übertragen werden können.

Kosten nicht als Betriebsausgaben absetzbar

Eine GmbH kann die Kosten für ein von ihr veranstaltetes Golfturnier mit anschließendem Abendessen für ihre Geschäftspartner steuerlich nicht absetzen. Denn diese Aufwendungen unterliegen dem Abzugsverbot für betriebliche Repräsentationsaufwendungen.

Überlassung von Büroräumen an die eigene GmbH als gewerbliche Tätigkeit

In der Praxis geschieht es häufig, dass mehrheitlich beteiligte GmbH-Gesellschafter ein Grundstück, das ihre Gesellschaft benötigt, nicht in die Gesellschaft einbringen, sondern es ihr lediglich vermieten. Dies geschieht zumeist aus Haftungsgesichtspunkten: Im Fall einer GmbH-Insolvenz soll das Grundstück nicht in die Haftungsmasse fallen.

Schadenersatz bei treuwidrigem Verhalten des Mitgesellschafters?

Bei den Gesellschaftern einer GmbH herrscht Friede, Freude, Eierkuchen, solange man sich versteht und an einem Strang zieht. Was aber, wenn einer der Gesellschafter abtrünnig wird und kurzerhand entscheidet, sich aus der gemeinsamen GmbH zurückzuziehen, eine eigene Konkurrenzfirma zu gründen und zahlreiche Kunden mitzunehmen?

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