Verlustverrechnungstöpfe

Warum man den Stichtag 15.12.2017 beachten sollte

Sind bei den Einkünften aus Kapitalvermögen Verluste entstanden, verrechnet die auszahlende Stelle (z.B. die Bank) diese mit den positiven Kapitaleinkünften. Da Aktienverluste nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden können, muss die Bank hierfür einen eigenen Verlustverrechnungstopf bilden. Es können also bei der Bank mehrere Verlustverrechnungstöpfe bestehen.

Die Bank verrechnet zunächst die Verluste mit den Erträgen des laufenden Jahres. Verbleiben am Jahresende in den „Töpfen“ Verluste, werden diese auf Ebene der Bank grundsätzlich ins nächste Jahr vorgetragen (§ 43a Abs. 3 EStG).

(!)Anleger können diese Verluste auf Antrag in ihre Einkommensteuerveranlagung einbeziehen lassen. Das ist aber nur möglich, wenn die auszahlende Stelle (Bank) diesen Verlust bescheinigt. Man erhält die Verlustbescheinigung aber nur, wenn diese bis zum 15.12.2017 bei der auszahlenden Stelle (Bank) beantragt wird. Maßgebend ist, wann die Bank den Antrag erhalten hat.

Wird dieser Termin versäumt, ist eine Einbeziehung in die persönliche Einkommensteuererklärung nicht möglich. Der Verlust geht allerdings nicht verloren, weil er in den Verlustverrechnungstöpfen der Bank für Verrechnungen in den Folgejahren zur Verfügung steht.

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