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Beim Ferienhaus spielt auch die Steuer mit
Viele Deutsche haben die überhöhten Immobilienpreise im Ausland noch rechtzeitig vor der Hypothekenkrise zu Gewinnmitnahmen genutzt. Der realisierte Erlös floss dann in heimische Urlaubsdomizile zu oft noch günstigen Marktwerten. Diese Entscheidung hat sich auch steuerlich gelohnt, da der Bundesfinanzhof die Finanzämter in ihre Schranken verwiesen hat, wenn es um Immobilien in den Bergen oder an der See geht.
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Fiskus fördert jetzt auch Auslandswohnungen
Die Finanzverwaltung Fiskus beugt sich jetzt einem Urteil vom Europäischen Gerichtshof, wonach eine einschränkende Regelung zur Eigenheimzulage gegen das Gebot der Arbeitnehmerfreizügigkeit und der Niederlassungsfreiheit verstoßen hat (Az. C-152/05). Denn diese Förderung wurde unzulässigerweise für in einem anderen Mitgliedstaat belegene Immobilien ausgeschlossen.
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Der richtige Umgang mit der gekürzten Pendlerpauschale
Der Bundesfinanzhof äußert Zweifel, ob die ab 2007 gekürzte Entfernungspauschale verfassungsmäßig ist, wenn Aufwendungen für die Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte weder als Werbungskosten noch auf andere Weise abgezogen werden können. Die obersten Finanzrichter haben die Frage daher dem Bundesverfassungsgericht zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.
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Steuerurteile zwingen zum akkuraten Fahrtenbuch
Erfüllt das Fahrtenbuch nicht die strengen Anforderungen des Finanzamts, wird der Privatanteil bei Selbstständigen und Arbeitnehmern pauschal und meist zu hoch besteuert. Daher sollte der Gegenbeweis über die tatsächlich angefallenen Kosten und Touren mittels Fahrtenbuch formal korrekt erfolgen, auch wenn das auf die Dauer äußerst lästig ist.
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