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Steuern privat
Zahlungstermin PDF Drucken E-Mail

Mit der richtigen Jahresendstrategie lassen sich für 2009 noch Steuern sparen

Es sind nur noch wenige Wochen bis Silvester. Doch bevor die Raketen steigen, sollten sich die Bürger Gedanken über die anschließend zu erstellende Steuererklärung für 2009 machen. Wer in dieser Hinsicht jetzt noch handelt, kann die Abgaben ans Finanzamt noch effektiv senken und zudem auch noch die richtigen Weichen für 2010 stellen. Dabei gilt aufgrund der Tarifsenkung in 2010 grundsätzlich die bewährte Regel, Ausgaben vorzuziehen und Einnahmen ins kommende Jahr zu verschieben. Da es im Privatbereich auf den Zahlungstermin ankommt, gelingt das nur mit Aktivitäten bis Silvester.

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Spekulationsfrist PDF Drucken E-Mail

Dem Fiskus Börsenverluste ohne Depotänderung präsentieren

Wird die gleiche Anzahl von Wertpapieren kurz nach der Verkaufsorder wieder zurückerworben, zählt das realisierte Minus steuerlich. Im vom Bundesfinanzhof in einem aktuellen Urteil (Az. IX R 60/07) entschiedenen Fall hatte ein Anleger Aktien noch rechtzeitig innerhalb der Spekulationsfrist und kurz vor Jahresende mit einem Minus von 50.000 Euro verkauft. Noch am gleichen Tag erwarb er die gleiche Stückzahl der Titel zurück. Hier liegt kein Gestaltungsmissbrauch vor, auch wenn sich am Depotbestand nichts verändert hat, so die Richter.

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Hinterziehungszinsen PDF Drucken E-Mail

Erben büßen für Schwarzgeld im Nachlass

Sichten die Erben Konto- und Vertragsunterlagen und stellen überraschend fest, dass sich im Nachlass unversteuertes Vermögen befindet, wird das meist teuer. Denn die Steuernachforderung kann aufgrund der verlängerten Verjährungsfrist für mindestens 13 Jahre nacherhoben werden und zusätzlich werden auch noch Hinterziehungszinsen fällig. Diese belaufen sich pro Jahr auf immerhin sechs Prozent der hinterzogenen Steuern.

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Fiskus finanziert Fahrten zum auswärtigen Job immer häufiger: PDF Drucken E-Mail

Fiskus finanziert Fahrten zum auswärtigen Job immer häufiger

Ein Arbeitsplatz jenseits des Heimatorts wird von Arbeitnehmern in wirtschaftlich angespannten Zeiten immer häufiger verlangt. Lässt die Beschäftigung in der Ferne keine tägliche Rückkehr zur Wohnung zu, fällt das beim Finanzamt unter den Begriff doppelte Haushaltsführung. Dann sind neben den Aufwendungen für die Zweitwohnung insbesondere die weiten Heimfahrten als Werbungskosten zeitlich unbegrenzt absetzbar.

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Koalitionsvertrag: PDF Drucken E-Mail

Erleichterungen bei der Erbschaftsteuer in Aussicht

Die Erbschaftsteuerreform 2009 brachte geänderte Tarife und Wertansätze. Die ab Neujahr geltende Reform der Erbschaftsteuer setzte die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts um, alle Vermögensarten und somit auch Immobilien und Betriebsvermögen auf Marktniveau zu erfassen. Dabei gibt es mit Geschwistern einen großen Verlierer. Während die Freibeträge für Kinder, Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und Enkel deutlich gestiegen waren, mussten Bruder, Schwester, Nichte und Neffe hingegen drastisch steigende Steuersätze zwischen 30% und 50% hinnehmen. Hier brachte die Reform also gleich zwei Nachteile auf einmal, höhere Bewertungsansätze und Tarife. Nach Abzug des Freibetrags von 20.000 € greift der Fiskus sofort mit 30% zu.

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